„Die Nacht der lebenden Trekkies“

Ich möchte mal die schöne Ecke hier nutzen, um ein bisschen Werbung für dieses Buch von Kevin David Anderson und Sam Stall zu machen, welches im HEYNE-Verlag erschienen ist.

Gleich vorneweg: ein Muss für jeden Trekkie. Wer kein Trekkie ist, sollte sich zumindest etwas mehr mit ST auskennen, ansonsten versteht er manche Seitenhiebe nicht.

Worum geht es? In Houston findet die GulfCon statt, eine ST-Con. Der Hauptcharakter, der witzigerweise Jim Pike heißt und ein traumatisierter Soldat im Ruhestand ist, arbeitet dort im Hotelpersonal. Er wartet auf seine Schwester, die mit einem kleinen Trupp anderer Trekkies bald auch eintrifft. Zunächst ist die Con ruhig, aber dann verändern sich plötzlich einige der Gäste – genauer gesagt, sterben sie und stehen als blutrünstige Zombies wieder auf. Und nicht nur das Hotel scheint betroffen, sondern auch die ganze Stadt. Pike, seine Schwester und eine kleine Gruppe von Nichtinfizierten (inklusive eines Redshirts) versuchen, aus dem Hotel zu verschwinden, was angesichts der Toten mal gar nicht so einfach ist. Und Pike wird schnell klar, diese Zombies sind nur ein Teil eines noch größeren Masterminds…

Die 35 Kapitel des Buches, die – und das ist mal eine richtig coole Idee – nach ST-Episoden benannt sind und sich auf 300 Seiten verteilen, sind randvoll mit Seitenhieben auf ST. Die Handlung ist flüssig geschrieben, eine wundervolle und sehr detailreiche Hommage auf Sciene-Fiktion und drittklassige Alien- und Zombiefilme, angefangen von der Location, über die liebevoll gestalteten Charaktere bis hin zum großen Finale.

Das Buch macht sich über sich selbst lustig, ohne zu sehr ins Lächerliche abzutrifften.

Die ca. 9,00 Euro sind in diesem Buch wirklich gut angelegt.

Ein Gedanke zu „„Die Nacht der lebenden Trekkies““

Kommentare sind geschlossen.