2058 - Der totale Überwachungsstaat von kguenay
Hinweise zur Geschichte:
Ich habe bewusst auf bestimmte Darstellungsmethoden nicht verzichtet. Falls jemand also ein zu sensibles Gemüt hat, sollte besser nicht weiter lesen. Oder vielleicht gerade deswegen!
Kapitel 1 von kguenay
Morgen werde ich sterben!

Zumindest ist es das, was wir annehmen, was passiert, wenn man von den schwarzen Teufeln angesprochen wird. Denn jene werden nie wieder gesehen. Also habe ich nicht mehr viel Zeit, meine Geschichte aufzuschreiben und so zu verstecken, dass sie von den schwarzen Teufeln nicht gefunden wird, aber für die Nachwelt erhalten bleibt.

Wir schreiben das Jahr 2058. Es ist eine friedliche Welt, so dachte ich bisher. Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Ich bin 30 Jahre alt und arbeite als Programmierer. Was genau ich programmiere, weiß ich nicht, jeder von uns hat nur ein kleines Teilstück des ganzen. Die allgemeine Volksregierung hat kein Interesse daran, dass seine Bürger zu viel darüber wissen. Und bis vor kurzem hätte ich das auch nicht in Frage gestellt.

Mein Leben verläuft einfach. Morgens um 07:00 Uhr stehe ich auf, frühstücke, gehe zur Arbeit, und komme um 20:00 Uhr wieder nach Hause. Von meinem Opa hab ich gehört, früher hätte man nur 8 Stunden am Tag gearbeitet. Ausgelacht hab ich ihn damals, denn was hätte man denn mit dem Rest der zeit anfangen sollen? Er hat dann immer nur recht traurig geguckt. Mein Opa war generell ein recht trauriger Mensch, muss ich sagen.

Eines Tages, als ich von der Arbeit wieder nach Hause kam, setzte ich mich vor das Nachrichtengerät und sah mir die Ereignisse des Tages an. Ein paar Wirtschaftsmeldungen hier, Gefangennahme und Hinrichtung von Aufständischen da, nichts wirklich umwerfend neues. Da legte mein Opa seine Hände auf meine Schultern und fragte mich, ob mich der Tot der Aufständischen nicht beunruhige.

"Sie haben gegen das Gesetz verstoßen.", sagte ich.
"Gegen welches? Steht das da? Hast du dich nie gefragt, wogegen sie einen Aufstand proben?"

Jeder andere hätte meinen Opa sofort den Behörden gemeldet, denn das waren äußerst gefährliche Fragen, die er da stellte. Ich jedoch tat das nicht. Seit meine Eltern im Dienste der Volksregierung im Ausland tätig waren, hatte ich nur noch Opa als Familienbezug. Außerdem liebte ich meinen Opa, auch, wenn er immer so deprimiert und traurig war. Also schloss ich die Augen, und versuchte mir vorzustellen, wogegen die Aufständischen verstoßen haben könnten. Jedoch viel mir nichts ein, also fragte ich Opa.

"Die Welt war nicht immer so, wie du sie kennst, mein Junge. Früher mussten wir nicht aufpassen, was wir sagen, wie wir wen angucken oder wo hin wir gehen. Oder, ob wir unseren Opa anzeigen, weil er schrullig wird."

"Ich werde dich nicht melden, Opa!", sagte ich. Doch er schüttelte nur den Kopf.

"Das müsstest du aber!"

Plötzlich legte Opa eine hand auf meinen mund und flüsterte mir ins Ohr. "Die Wände haben Ohren, mein Junge. Komm mit in den Keller."

Wortlos stand ich auf, ging in die Küche und nahm die Müllbeutel. "Opa, ich bring den Müll raus,", rief ich laut, und ging die Treppen zum Keller runter.

Ich fragte mich schon, was so besonders am Keller sein sollte, denn er sah aus wie immer. Wieso sollten wir hier freier reden können? Und da sah ich es. Opa ging an die Rückwand, suchte eine bestimmte Stelle und drückte einen verborgenen Knopf in einem bestimmten Rhythmus. Die Rückwand offenbarte nun eine Tür, durch die wir gingen, und die sich hinter uns wieder nahtlos schloss.

"Ich habe das hier gebaut, kurz nach dem die Regierung 2018 das allgemeine Wahlrecht und das Versammlungsrecht aufhob. Damals noch wegen der Terroristengefahr. Was für ein Quatsch! Die einzigen Terroristen saßen in der Regierung, aber gegen die hat keiner was unternommen!"

Der Raum war ziemlich ... anders eingerichtet, als das, was ich kannte. Opa nannte das 'gemütlich'. Nun, mir ging der Zweck dieses Raumes irgendwie nicht auf.

In der Mitte stand ein Tisch, auf dem ein Aschenbecher, Ein paar Gläser und eine Wasserkaraffe stand. Gut, die Begriffe hab ich auch alle von Opa gelernt, daher gehe ich in Zukunft nicht weiter drauf ein. Hab nicht mehr viel Zeit.
Um den Tisch herum standen 3 große Sessel, die ziemlich weich gepolstert aussahen. An der Wand stapelten sich Regale bis unter die Decke, mit Dingern drauf, die ich nie gesehen hatte!

"Bücher, mein Junge. Das kennst du nicht mehr, oder? Hier, nimm eines, man kann drin lesen!"

Er gab mir ein buch in die Hand, und als ich erst mal begriffen hatte, wie das geht, las ich es ganz durch. Fast die ganze Nacht saßen wir dort. Opa rauchte nur eine nach der anderen seiner großen Zigarren. Ich war nur froh, dass ich am nächsten Tag nicht arbeiten musste, sonst hätte das Ärger geben können.

"Ich verstehe das nicht, Opa, wovon reden die da? Was die da tun, ist ein Gesetz nach dem anderen brechen. Sind die dafür denn nie verurteilt worden? Wieso dürfen die das ungestraft tun?"

"Wie ich schon sagte, mein Junge, die Welt war nicht immer so, wie du sie jetzt kennst. Ich weiß das, ich war dabei, als sie flöten ging!"

Dann begann er zu erzählen. Er erzählte mir von über 4000 Jahren Geschichte, von den Ägyptern, den Griechen, der Demokratie, dem Mittelalter, der Religion, der Hexenverbrennung, der Industrialisierung. Er erzählte mir von 2 Weltkriegen, politischen Ereignissen, freien Wahlen, sozialen und politischen Veranstaltungen. Er erzählte mir von einer Welt, in der man tun und lassen durfte, was immer einem gefiel. Nur andere dürfe man nicht schädigen und daran hindern, zu tun und zu lassen, was sie wollten, sagte er. Man durfte verreisen, man hatte Spaß. Opa hatte Filme von damals. Er hatte sich eine komplette Vorführanlage in den Keller eingebaut und vor der Volksfriedensschutzbehörde, den schwarzen Teufeln, versteckt. Und so sah ich Filme von damals. Fiktive, als auch reale. Nachrichten und Dokumentationen.

Ich bekam so langsam einen Eindruck davon, wie es damals gewesen sein musste. Und plötzlich konnte ich meinen Opa verstehen. Für ihn war der Wandel gravierend, ich kannte es nicht anders. Für mich war es selbstverständlich, schweigend und unauffällig zu sein, er wollte mit anderen zusammen sein, wie er es immer schon tat. Bis natürlich die Weltordnung umkippte, wie er sich ausdrückte.

Er erzählte mir natürlich auch von der Schattenseite. Soziale Unruhen, Minderheiten, die sich vernachlässigt fühlten, ethnische Gruppen, die diskriminiert wurden.

"Doch alles fing an, richtig schief zu laufen, nach dem Terroranschlag auf die Zwillingstürme in New York!"

Er zeigte mir Nachrichtensendungen, Interviews und Dokumentationen über den Anschlag und die Folgen davon.

"Zunächst waren es nur Kleinigkeiten. Reiseeinschränkungen, Kontrollen am Flughafen, Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchungen. Aber der Hunger der Sicherheitsfanatiker und deren Panikmache nahmen kein Ende! Die Welt, wie sie heute ist, mein Junge, haben wir 2005 bis 2010 schon kommen sehen!", sagte er traurig.

"Wenn ihr das schon so kommen sehen habt, warum habt ihr es dann nicht aufzuhalten versucht?!"

Der Gesichtsausdruck von meinem Opa, den er dann hatte, werde ich niemals vergessen. Diese Resignation und Hoffnungslosigkeit stach mir tief ins Herz.

"Weißt du, was ein Maschinengewehr ist, mein Junge?", fragte er. "Es ist eine Kriegswaffe von damals. Sie verschießt viele Projektile auf ein Ziel. Dabei geht es gar nicht darum, dass alle Projektile Treffen, sondern dass wenigstens eines oder zweie durchkommen und genug schaden anrichten."

"Aber was hat das damit zu tun, Opa?", fragte ich.

"Glaubst du allen Ernstes, wir hätten uns nicht gewehrt? Aber wie viele waren wir denn? Und die meisten hatten die Ansicht, sie hätten nichts zu verbergen und hätten also auch nichts zu befürchten. Die armseligen, die waren als erstes Dran, als die "Aufräumarbeiten" der Volksregierung begannen. Denn als sie merkten, was passiert, war es zu spät, und Widerstand war damals schon strafbar! Aber gegen uns paar Leuts standen Politiker mit vielen Organisationen und viel Geld. Und maschinengewehrartig schossen sie ein Sicherheitsgesetz und eine Forderung nach der anderen ab. Die meisten konnten wir blockieren, aber die, die durchkamen..."

Schweigend saßen wir uns mehrere Minuten gegenüber. Nur langsam begriff ich, was passiert war. Und doch fehlten mir eine Menge Informationen. Also waren die Aufständischen, in den Nachrichten, gegen diese Regierungsart.

"Ich würde so was niemals aktiv unterstützen!", sagte ich.

"Ach so? Woran arbeitest du gerade, mein Junge?"

"Visualisierungssoftware, zur Erkennung von... von... Verdammt! Zur Erkennung und Klassifizierung von Körpersprache! Verflucht!"

Ich schlug die Hände vors Gesicht, als ich begriff, was ich tat! Die schwarzen Teufel nennen wir so, weil sie in einem komplett schwarzen Anzug stecken. Sie haben einen schwarzen Helm auf, durch das man das Gesicht nicht sieht. Niemand weiß also, wen er da vor sich hat. Diese Teufel stehen überall. An jeder Kreuzung, in jedem Geschäft, vor jeder Behörde. Selten hört man sie sprechen, und wenn sie mit einem sprechen, hat man nicht mehr lange zu leben, so begriff ich. Denn ich kannte zwei Leute, die die Teufel gehört hatten, Nachbarn von uns. Einen oder zwei tage später sahen wir sie nicht mehr, und die Wohnung wurde zur Vermietung freigegeben. Sie sagten, die Teufel würden mit einer elektronisch verstellten Stimme reden. So wusste man niemals, ob man die Person, die da drin steckte, nicht irgendwie schon kannte.

Und nun wurde mir auch klar, wozu die Software gebraucht wurde, die ich half, mitzuentwickeln. Gedankenlesen konnten wir nicht, aber die Gesinnung und Motivation durch Mimik und Gestik ermitteln, das ging. Und nichts anderes tat meine Software. Ein falscher Blick zur falschen zeit, eine falsche Handbewegung, und man wurde als potentiell gefährlich klassifiziert. Und die schwarzen Teufel sahen das Ergebnis auf einem Monitor im Helmvisier.

Die nächsten Tage liefen wieder ab, wie immer. Ich ging zur Arbeit, aber hatte große Probleme, mir nichts anmerken zu lassen. Das war nicht leicht, mit all den Gedanken im Kopf, die ich nun hatte. Jeden Abend las ich etwas von Opas Bibliothek, sah mir Filme an und lies mir dies oder jenes erklären. Auch eine Strategie arbeiteten wir aus für den Fall, dass wir entdeckt werden würden.

Eines Tages kam ich von der Arbeit zurück, und sah eine menge Leute in unserer Wohnung.

"Ihr Opa ist sehr krank,", sagte ein Arzt, "wir werden ihn zur Beobachtung ins Krankenhaus bringen".

"Mach dir keine Sorgen, mein Junge, in paar Tagen bin ich wieder da! Mit 84 Jahren ist man halt nicht mehr so gesund wie die Jugend...". Doch das zweimalige Zwinkern mit dem linken Auge sagte mir alles. Ich würde Opa nie wieder sehen.

Kaum waren die Leute mit Opa gegangen, begann ich mit der Arbeit. Ich sicherte Alle Bücher im Geheimraum, verpackte die Vorführanlage, verwischte Spuren und schaffte es, die ganzen Dinge unauffällig zu verbergen. Wo diese Dinge sind, wird dieser Aufzeichnung hinzugefügt.

Die nächsten Tage waren schwerer als alle davor. Die Sorge um meinen Opa, das Wissen, dass ich nun im Kopf hatte, ich musste mich sehr ansträngen, nicht aufzufallen. Also ging ich zur Arbeit, kam nach hause, las Nachrichten, schlief, stand auf, ging zur Arbeit...

Ich hatte gerade mit meiner Rationszuteilung für diese Woche meine Lebensmittel eingekauft und ging wieder nach Hause. Die Gedanken wollten einfach nicht aus meinem Kopf, was wohl mit Opa sei. Und diese Gedanken müssen wohl zu deutlich in meinem Gesicht zu sehen gewesen sein. Jedenfalls löste sich der schwarze Teufel von seiner Position an der Kreuzung, kam auf mich zu und blieb vor mir stehen.

"Halten Sie sich morgen für eine Befragung bereit!" schnarrte der Stimmverzerrer.
"Jawohl!", antwortete ich emotionslos.

In normaler Geschwindigkeit und mit ausdruckslosem Gesicht ging ich weiter. In mir jedoch brodelte es. Nun war also passiert, wovor Opa und ich uns gefürchtet hatten. Aber wir waren nicht unvorbereitet. Oh nein, fliehen würde ich nicht, wohin auch?

Es war 20:30 Uhr, also noch viel Zeit. Ich begann mit meinem Vorbereitungen. Die Tüte mit den Lebensmitteln ließ ich links liegen, die würde eh keiner mehr essen. Ich verschloss den geheimen Raum vollständig und lies ihn mit den vorinstallierten Sprengladungen einstürzen. Opa hatte dies schon vorbereitet, da gab es die schwarzen Teufel noch nicht, sagte er jedenfalls. Anschließend setzte ich mich an meinen Schreibtisch und begann, diese Aufzeichnungen anzufertigen.

Ich werde jetzt noch ein paar Dokumente hinzufügen, die ich für wichtig erachte. Anschließend werde ich diese Aufzeichnungen so sichern, dass sie möglichst lange unbeschädigt bleiben und hoffentlich nicht gefunden werden. Wie man das hinbekommt, hat mir auch Opa gezeigt. Hoffentlich musste er nicht lange leiden... Vor mich habe ich jetzt einen Teller gestellt, und alle übrigen Zigarren meines Opas. Es ist jetzt 06:23 Uhr, ich werde jetzt so lange rauchen, bis sie mich holen kommen ... Und hoffentlich sterbe ich nicht umsonst. Hoffentlich werden diese Aufzeichnungen gefunden.

*

Als das Licht wieder eingeschaltet wurde, sah man, wie mehrere Dutzend bedrückter Gesichter zur leinwand blickten.

"Was sie soeben sahen, meine Damen und Herren, ist der einzige Tatsachenbericht, der die Säuberung zwischen 2018 und 2253 überlebt hat. Es befinden sich auf dem Chip noch mehrere weitere Dokumente, die wir Ihnen morgen vorführen werden."

Als der Professor das Rednerpult verlies, leerte sich der Hörsaal der Universität.

"Wie haben Sie diese Unterlagen bekommen, Herr Professor?", fragte ein Journalist.

"kommen Sie, ich zeige es Ihnen!"

Beide Männer betraten einen klimatisierten Raum. Unter einer Glasabdeckung sah man ein Skelett eines menschlichen Körpers.

"Dieser junge Mann, er muss so um die 30 bis 35 Jahre alt gewesen sein, ist der Urheber der Nachricht. Gut, sein Alter geht auch aus den Aufzeichnungen hervor, aber auch die Untersuchungen zeigen es. Er hat die Aufzeichnungen auf einem kleinen Chip gesichert und in einer strahlungs- und säuresicheren Kunststoffhülle verpackt. Diese hat er runtergeschluckt.", sagte der Professor.

"Woran ist er gestorben?"

"Nun, sein Skelett weist viele Knochenbrüche auf. Viele, sehr viele kleinere, aber extrem schmerzhafte Verletzungen. Er muss über eine lange Zeit gefoltert worden sein. Aber die eigentliche Todesursache ist wohl eines der fast 70 Projektile, die auf ihn abgefeuert wurden."

"Darf ich es fotografieren?", fragte der Journalist.

"Sehr gerne, aber bitte ohne Blitzlicht!".

"Nein, umsonst gestorben bist du nicht, Junge.", murmelte der Journalist, während er seine Ausrüstung aufbaute. "Jetzt wissen wir wenigstens, was vor dem Aufstand war."

"Wie gut sind Sie über den Aufstand informiert?", Fragte der Professor.

"Allgemeinbildung, nicht sehr tiefgehend."

"Etwa im Jahr 2216 begann er. Da stellten sich die Menschen gegen die Volksregierung, die schon lange eine Weltregierung war. Es gab keine Nationen mehr. Jedenfalls griffen die Menschen mit allem an, was sie hatten, Stöcke, Steine, Mistgabeln..." nach einer kurzen Pause fuhr der Professor mit zittriger Stimme fort. "Milliarden Menschen sind gestorben! Wir haben nicht gewonnen, weil wir stärker waren, wir haben gewonnen, weil wir mehr waren, als sie Munition besaßen. Ströme aus Blut flossen die Straßen runter. Je mehr sie töteten, je mehr rückten nach. Irgendwann hatten sie nichts mehr, mit dem sie auf uns schießen konnten..."

"Sie waren doch nicht dabei?", fragte der Journalist.

"Natürlich nicht. Der Aufstand endete 2262, und da war ich noch nicht geboren. Aber wenn wir jetzt wieder damit anfangen, auszusortieren, die da, und jene dort, ohne uns mit der Menschheit als gesamtes zu identifizieren, werden wir sehr bald schon die alten Verhältnisse wieder haben..."

Schweigend betrachteten beide Männer das Skelett, jeder mit seinen eigenen Gedanken im Kopf. Und beide hatten die Hoffnung, dass dieser Mann nicht umsonst gestorben war und man was draus gelernt hatte...


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