Der Schandfleck von Visitor
Kapitel 64: Radcliffes Heilung von Visitor

 

Nidell war auf der Krankenstation gerade dabei, Radcliffe die neuesten Befunde zu erklären, die sie mit Hilfe von Erfasserbildern gemeinsam mit Ishan erhoben hatte. Seine Anfälle hatten sich zwar vermindert, seit er das Medikament der Vendar nahm, sie waren aber immer noch nicht ganz verschwunden. Was früher vielleicht alle 30 Minuten geschah, war auf einen Zeitraum von 24 Stunden ausgedehnt worden. Es war auch möglich geworden, das Kommen so eines Anfalles vorauszusehen, denn die hoch empfindlichen Sensoren der IDUSA-Einheit hatten jedes Mal vorher ein gewisses Ungleichgewicht in den Potentialen seiner Nervenenergien festgestellt. Dies hatte Nidell Radcliffe jetzt auf einer Grafik verdeutlicht. „Und was nützt uns das, Nidell?“, fragte Radcliffe resignierend. „Wir können jetzt genau den Zeitpunkt bestimmen, an dem du einen Anfall bekommst, Nathaniel.“, erklärte die junge Tindaranerin. „Das bedeutet, wir können ihn eventuell dann sogar verhindern, wenn wir dir genau in diesem Moment eine Dosis der Medizin verabreichen. Das bedeutet allerdings, dass du Zeit deines Lebens eine Tropfkonsole tragen müsstest. Ishan und ich würden gern die Gabe der Medizin für 24 Stunden aussetzen, um einen Anfall zu provozieren. Dann wird die Tropfkonsole, die wir zu diesem Zweck extra programmieren, dir sofort das Medikament geben, wenn sie die Verschiebung der Potentiale registriert.“ „Also doch noch ein Anfall.“, sagte Nathaniel mit wenig Begeisterung in der Stimme. „Wer weiß.“, versuchte Nidell, ihm Mut zu machen. „Vielleicht ist das ja dein Allerletzter.“ „Aber dann für den Preis, dass ich bis an mein Lebensende mit einer Tropfkonsole am Arm rumlaufe, die mich als Geisteskranken brandmarkt.“, sagte der ziemlich frustrierte Professor. „Es gibt auch die Möglichkeit, die Konsole zu implantieren.“, sagte Nidell. „Dann sieht sie keiner und das Nachfüllen ist trotzdem sehr leicht. Seit der Transporter auch in der Medizin Einzug gehalten hat, gibt es da ja auch keine Schwierigkeiten mehr.“ „Dann würde ich diese Methode bevorzugen.“, sagte Radcliffe. „Gut.“, meinte Nidell. „Dann werde ich das mit meinem Vorgesetzten besprechen.“

Wie auf Stichwort betraten Shimar und Ishan die Krankenstation. „Da bist du ja, Ishan.“, lächelte Nidell dem Androiden entgegen. „Aber warum hast du Shimar mitgebracht?“ „Weil er versuchen will, Nathaniel zu heilen.“, sagte Ishan gewohnt sachlich und ruhig. „Nach der gleichen Methode, nach der auch Zirell vorgegangen ist?“, fragte Nidell. „Ja, in etwa nach der gleichen Art.“, sagte Ishan. „Was könnte er denn anders machen?!“, fragte Nathaniel, der sich nach dem letzten Fehlschlag nur noch schwerlich auf die tindaranische Methode einlassen konnte. „Wie will er denn verhindern, dass sich Sytania erneut einmischt?!“

Ishan gab Shimar ein Zeichen, auf das dieser sich in Richtung von Nathaniels Krankenbett bewegte. „Ich werde etwas benutzen, das Sytania ursprünglich als ihr eigenes Werkzeug gebraucht hat!“, sagte Shimar. „Erinnerst du dich noch an den Kegel, Nathaniel?“ „Oh ja.“, sagte der Professor. „An den erinnere ich mich noch sehr gut! Er hat mir ja das alles eingebrockt. Durch den Kegel bin ich ja erst zu dem geworden, der ich wahr, bevor mir meine Frau die Augen über Sytania geöffnet hat! Oh, meine arme Nayale! In was für eine Situation habe ich sie nur gebracht? Und alles nur, weil ich nicht ganz richtig im Kopf bin!“ Er versuchte, sich gegen den Kopf zu schlagen, was Ishan allerdings mit einer schnellen Bewegung seiner Hand verhinderte.

„Wenn du dich auf meinen Versuch einlässt.“, sagte Shimar. „Dann können wir das vielleicht alles wieder reparieren. Ich habe langsam wirklich viel Übung darin, Sytanias Energie gegen sie zu benutzen. Vielleicht können wir die Energie des Kegels nutzen, um ihre Flammenwand zu überwinden. Zirell hat uns alles erzählt.“ „Und du denkst wirklich, dass es funktionieren könnte?“, fragte Nathaniel. „Ja, das denke ich!“, sagte Shimar fest.

„Wenn du es schon nicht für dich versuchen willst, dann wenigstens für deine Frau und dein Kind.“, sagte Nidell in der Absicht, ihn doch noch zu einem Ja zu bewegen. „Gerade wird Meilenstein in die Granger eingebaut und die Genesianerinnen werden zusammen mit Kissara deinen Sohn befreien. Wenn Sytania dann erst mal verloren hat, wird sie auch gezwungen sein, deine Frau freizugeben.“ „Euren Optimismus möchte ich haben!“, sagte Nathaniel mürrisch. „Es wird gut gehen!“, sagte Ishan. „Da habe ich überhaupt keinen Zweifel. Sytania wird nicht damit rechnen, dass so viele Leute bereit sind, über ihren Schatten zu springen, um sie zu besiegen.“ „Ich kann dir nur helfen, wenn du wirklich einverstanden bist.“, sagte Shimar. „Deine Frau riskiert jeden Tag ihr Leben in Sytanias Gefängnis, um die Genesianerinnen mit neuen Informationen zu versorgen.“, sagte Nidell. „Wenn die Vendar rauskriegen, dass Nayale sie versteht, könnte das ihren Tod bedeuten. Bedenke, was sie einsetzt und du, was machst du? Du liegst hier auf unserer Krankenstation und lässt dich hängen, weil du in Selbstmitleid badest!“ Ishan warf seiner Assistentin einen tadelnden Blick zu. „Entschuldigung.“, sagte sie. „Ich hatte wohl vergessen, dass du ein kranker Mann bist. Als medizinische Assistentin sollte ich mich nicht so verhalten. Dazu weiß ich zu viel.“ „Ich denke, wir sind alle ein wenig verzweifelt und frustriert.“, sagte Nathaniel. „Aber anscheinend bin ich der Einzige, der das mittels seines Einverständnisses beenden kann. Also gut, Shimar. Lass es uns versuchen!“ „Das nenne ich doch mal ein Wort!“, sagte der junge Tindaraner und setzte einen konzentrierten Blick auf. Dann ging er zum Fußende von Nathaniels Bett und setzte sich in gleicher Weise wie Zirell darauf, um dem Professor gegenüber zu sitzen und seine Hände gemeinsam mit ihm auf den Kegel legen zu können. Nidell und Ishan nahmen hinter den Konsolen Platz.

„Ich werde bis drei zählen.“, sagte Shimar. „OK.“, sagte Nathaniel. Dann legten die Männer ihre Hände auf den Kegel, den Maron inzwischen herbeigeschafft hatte. „Keine Angst.“, flüsterte Shimar. „Die habe ich nicht.“, sagte Nathaniel. „Jetzt erst recht nicht mehr. Ich will es Sytania ein für alle Mal zeigen!“ „Das spüre ich.“, sagte Shimar. „Anscheinend hat Nidells Standpauke ja doch was gebracht. Also dann: Eins, zwei, drei!“

Sie glitten in jenen traumähnlichen Zustand ab. Aber Shimar orientierte sich dieses Mal an Zirells geistiger Prägung, die trotz der Spritze immer noch in Teilen in Nathaniels Geist vorhanden war. So fanden sich Nathaniel und er bald genau dort wieder, wo Zirell die Behandlung hatte abbrechen müssen. „Da ist auch wieder die Feuerwand!“, sagte Nathaniel voller Furcht. „Die können wir erst mal außer Acht lassen.“, sagte Shimar. „Mich würde erst mal interessieren, ob die Propheten Sisko wirklich verurteilt haben. Lass uns erst einmal eine Weile in diesem Teil deiner Erinnerung verweilen.“

Sie gingen näher an den Kreis aus Propheten heran. Jetzt bekamen sie tatsächlich mit, wie Sisko zu ihnen sprach. Seine Stimme klang sehr verzweifelt und sehr reumütig. Er fiel vor ihnen sogar auf die Knie. „Bitte!“, sagte er. „Ich habe schwere Schuld auf mich geladen. Ihr dürft und könnt nicht zulassen, dass ich eure Reinheit mit meiner Tat beschmutze. Ich bin es nicht wert, unter euch zu leben! Noch nicht! Erst werde ich für meine Sünde bezahlen müssen! Aus Verzweiflung habe ich gegen viele rechtliche und auch moralische Gesetze verstoßen, was ein heiliges Wesen nicht tun sollte. Bitte, lasst mich in meine menschliche Existenz zurückkehren, damit ich für meine Sünde zahlen und mich von ihr reinigen kann. Wenn mein Verbrechen schon unter menschlichen Gesichtspunkten schwer wiegt, wie werdet ihr es dann erst recht ansehen!“ „Wir werden über den Vorschlag des Sisko entscheiden.“, sagte einer der Propheten, eine Frau, die wie Siskos Mutter aussah. „Ich beginne mich zu erinnern.“, sagte Radcliffe. „Diese Entscheidung hat 800 Jahre gedauert.“ „Ich denke, das kommt daher, weil die Propheten mit dem linearen Konzept aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nichts anfangen können.“, vermutete Shimar. „Darüber zu entscheiden, muss für sie sehr schwer gewesen sein.“ Nathaniel nickte. „Was ist mit dir in diesen 800 Jahren geschehen?“, fragte Shimar. „Ich war in einer Art Wartekammer.“, sagte Nathaniel. „Da habe ich immer und immer wieder den Mordplan durchdacht. Ich konnte mich nicht dagegen wehren.“ „Kein Wunder, dass du dann übergeschnappt bist!“, sagte der Tindaraner mit einem tröstenden Blick. „Aber ich denke, die Propheten haben es dich deshalb immer und immer wieder sehen lassen, um es selbst irgendwie zu verstehen. Aber die Verzweiflung, die dich dazu getrieben hat, ist eine ganz normale menschliche Emotion. Du bist eben nicht nur ein Prophet, sondern zur Hälfte auch ein Mensch. Ich glaube, ich weiß jetzt, was hinter der Feuerwand auf uns wartet. Ich denke, dort wirst du Gelegenheit bekommen, deinem früheren Ich zu verzeihen, was Sytania natürlich gern verhindern würde, da sie dann keine Möglichkeit mehr hätte, wieder Macht über dich zu erlangen. Sie hofft wohl immer noch, dass du irgendwann wieder angekrochen kommst.“ „Aber wie sollen wir die Feuerwand überwinden?“, fragte Nathaniel. „Wir nehmen den Kegel und halten ihn vor uns.“, sagte Shimar. „Er dürfte wie ein Schild wirken und uns vor den Flammen beschützen, weil er ja Sytanias Energie enthält. Aber wir müssen schnell sein, bevor die Wand merkt, was wirklich los ist.“ „Also gut.“, sagte Nathaniel. Dann fassten er und Shimar jeweils ein Ende des Kegels und mein Freund zählte: „Eins, zwei, drei!“ Dann rannten sie auf die Feuerwand zu, die tatsächlich vor ihnen zurückwich. „Es hat funktioniert.“, sagte Nathaniel atemlos. „Ja, das hat es.“, nickte Shimar.

Erneut fanden sie sich in einem Gewölbe wieder, das dem Ersten sehr ähnelte. Nur hatte sich die Position der Propheten sehr verändert. Sie schienen jetzt hilflos um einen Tisch herumzustehen, der eine dreieckige Form hatte. An einem Ende des Tisches saß ein Mann, den Shimar aufgrund seiner Kenntnisse der Geschichte als den Benjamin Sisko mittleren Alters identifizieren konnte. Er war ein Farbiger, hatte kurzes im Militärschnitt geschnittenes schwarzes Haar und war etwa 180 cm groß. Ihm gegenüber befand sich ein freier Stuhl. „Ich nehme an, das ist dein früheres Ich.“, sagte Shimar zu Nathaniel. „Oh ja!“, sagte dieser und sah den Mann wütend an. „Er hat mir das eingebrockt! Durch ihn bin ich heute krank! Er muss der Teil von mir sein, der dieses schändliche Verbrechen geplant hat!“ „Dann solltest du ihm vielleicht mal sagen, wie du dich damit fühlst.“, sagte Shimar. „Wenn ihr euch aussprecht, lassen sich vielleicht auch einige Probleme lösen.“ „Also gut.“, sagte Nathaniel. „Aber ich würde sagen, du bleibst in unserer Nähe, damit ich mich nicht vergesse!“ „Natürlich.“, sagte Shimar und setzte sich auf den Stuhl in der Mitte, während Nathaniel auf dem Platz nahm, der sich gegenüber von Siskos befand.

Die Propheten hatten jenes Schauspiel beobachtet. Fasziniert hatten sie jeder der Bewegungen der Männer zugesehen. „Der Shimar wird uns helfen.“, tuschelten sie untereinander. „Er ist ein Sterblicher. Er versteht das Konzept der Zeit.“

Mit immer noch ziemlich wütender Miene sah Radcliffe Sisko über den Tisch hinweg an. „Warum hast du das getan?!“, fragte er. „Warum hast du einen Mord geplant und ihn dann auch noch jemandem anders in die Schuhe schieben wollen?! Damit hast du alles verraten, an das du glaubst! Ich dachte immer, ein Sternenflottenoffizier tut so etwas nicht und ein halber Prophet sollte so eine unheilige Idee schon gar nicht haben! Wie unmoralisch! Wie überaus unmoralisch von dir! Wegen deiner Sünde bin ich krank geworden und Sytania konnte Macht über mich erlangen! Was bist, oder besser was warst du nur für ein Mensch?! Durch deine Sünde ist mein Sohn heute ihr Werkzeug und meine Frau ihre Gefangene! Pfui! Ich könnte ausspucken!“

Sisko sah Shimar angesichts der Schimpftiraden seines Gegenüber traurig an. „Also gut.“, sagte der Tindaraner und wünschte sich ein Pad herbei, auf dem die Verlustlisten des Krieges zu sehen waren, die Sisko zu seiner Verzweiflungstat getrieben hatten. „Ich war verzweifelt!“, schluchzte Sisko. „Ich war genau so verzweifelt, wie du es jetzt bist. Freunde, Familie, Kameraden, die durch einen Feind zu Tode kommen, gegen den man nichts ausrichten kann. Erkennst du nicht, dass wir beide in einer ähnlichen Situation sind?! Ich wegen der Formwandler und du wegen dieser Sytania, wer immer das auch ist!“ „Wie man’s nimmt.“, sagte Nathaniel. „Meiner Meinung nach hatte die Föderation es nicht anders verdient. Schließlich hat sie die Gründer zuerst mit einer Krankheit infiziert!“ „Das wusste ich ja zu dem Zeitpunkt noch nicht.“, sagte Sisko. „Aber es war ja auch nur eine verbrecherische Splittergruppe des Geheimdienstes, die nicht viel Sinn für Moral und Anstand hatte! Es ist sicher leicht, 800 Jahre später über jemanden zu urteilen, der ja zu dem Zeitpunkt noch gar nicht über das nötige Wissen verfügte, um die Sache wirklich objektiv beurteilen zu können!“

Siskos letzter Satz hatte Nathaniel zum Nachdenken bewegt. Sein wütender Blick war plötzlich ganz mild geworden. „Du hast eigentlich Recht, Benjamin.“, sagte er. „Es tut mir leid, dass ich dich so angegangen habe. Wir beide haben eine Gemeinsamkeit. Wir beide sind an unserer Situation verzweifelt, ja sogar irgendwie daran zerbrochen und haben beide Dinge getan, die wohl nicht ganz moralisch einwandfrei waren. Wen kümmert es da, ob eine Splittergruppe … Ich glaube, ich kann dir sogar verzeihen. Zumindest kann ich verstehen, dass uns die Verzweiflung manchmal zu Dingen verleitet, die nicht ganz koscher sind. Ich habe es ja selbst erlebt.“ „Auch ich verzeihe dir deinen Wutausbruch, Nathaniel.“, sagte Benjamin.

„Ich wäre dafür, das halten wir gleich mal schriftlich fest.“, sagte Shimar und ließ das Pad mit der Liste zu einem Leeren werden. Dann sah er Nathaniel an, der zu diktieren begann: „Ich, Nathaniel Radcliffe, verzeihe dir, Benjamin Sisko, meinem früheren Ich, den Mordplan gegen die romulanischen Gesandten, weil ich weiß, dass du nur aus Verzweiflung gehandelt hast. Dieses Gefühl kenne ich heute selbst sehr gut. Ich weiß, das macht nichts ungeschehen, aber ich denke, dass es uns zumindest hilft, einander nicht mehr als Feinde in der eigenen Seele zu begegnen.“

Shimar schrieb zu Ende und sah dann Sisko an. Dieser diktierte: „Ich, Benjamin Sisko, verzeihe Nathaniel Radcliffe, meinem jetzigen Ich, seinen Wutausbruch wegen meiner Handlungen. Ich weiß, dass auch er nur aus Verzweiflung gehandelt hat. Aus Verzweiflung über die Taten, die ich begangen habe. Dies bereue ich zutiefst. Auch ich bin bereit, ihm nicht länger als Feind, sondern als Freund in der eigenen Seele zu begegnen.“

Shimar legte das Pad in die Mitte und beide unterschrieben per Daumenabdruck. Dann löste sich die Szenerie plötzlich um sie herum auf und sie erwachten. Sofort wies Ishan IDUSA an, Shimar auf ein zweites Biobett zu beamen.

Nathaniel fühlte, dass ihm eine riesige Last von den Schultern genommen worden war. „Oh, Shimar.“, sagte er mit einem erleichterten Lächeln. „Du hast es geschafft. Du hast es tatsächlich geschafft. Ich fühle mich, als sei ich von einer zentnerschweren Last befreit! Danke!“ „Das kann ich nur bestätigen.“, sagte Ishan. „Weder IDUSA noch ich können die Verschiebungen in deinem nervlichen Potential, die vorher da gewesen sind, jetzt noch orten.“

Shimar, der gerade noch von Nidell nebenan untersucht worden war, setzte sich auf. „Das habe ich doch gern gemacht.“, sagte er. „Das Wichtigste ist jetzt doch, dass Sytania jetzt keine Macht mehr über dich erlangen kann, weil du jetzt geheilt bist.“ „Ich hoffe.“, sagte Nathaniel mit schadenfroher Miene. „Das stürzt sie in die gleiche Verzweiflung, die auch ich gespürt habe.“

„Das werden wir, denke ich, noch früh genug erfahren.“, mischte sich Ishan ein. „Jedenfalls werde ich euch zwei noch eine Nacht hier behalten, um euch beobachten zu können und notfalls einzugreifen, falls es irgendwelche Komplikationen im Nachgang gibt. Aber ihr werdet selbstverständlich über alles auf dem Laufenden gehalten.“ „Danke, Ishan.“, sagten Shimar und Nathaniel gleichzeitig, bevor sie einschliefen.



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