Fedcon 22: Die Conedy

Nein, das ist kein Schreibfehler, das ist wirklich so gemeint! Das waren 4 Tage Comedy auf der Con pur! Selten so viel gelacht! OK, zugegeben, das ist erst meine 3 1/2 Con, die Fedcon 19 ist nur als Halb zu werten. Da war ich nur ein Samstags-Tagesgast, um mal Con-Luft zu schnuppern und mich für die Fedcon 20 anzumelden.

Ich weiß auch, dass ich mit meinem Con-Bericht echt spät dran bin. Macht nix, letztes Jahr gab es ja gar keinen. Aber was soll ich jetzt noch schreiben, was nicht Dutzende vor mir geschrieben hätten? Statt also die Inhalte der Panels 1:1 nachzuerzählen, was sinnlos wäre wegen der Pointen, schildere ich mal nur so paar Eindrücke und zeige euch mal ein paar schöne Fotos, die ich dort gemacht habe.

Diesmal ist es echt schwer gewesen, paar gute Fotos für diesen Beitrag auszuwählen. Mit der neuen Kamera war die Ausbeute so hoch, dass ich am liebsten alle einstellen würde, aber da reicht mein Webspace nicht aus, fürchte ich. Fangen wir also hiermit an:

Startendes Flugzeug bei bedecktem Himmel

Was das Flugzeug mit der Fedcon zu tun hat, fragt ihr? Na, rein gar nix! 🙂 Außer vielleicht, dass ich Flugzeuge cool finde, die Fedcon im Maritim-Hotel am Düsseldorfer Flughafen stattfand und ich am Sonntag mir mal die Zeit genommen habe, auf die Aussichtsplattform zu gehen, um ein bisschen Flugzeugbilder zu machen. 🙂

Für mich als stark Sehbehinderten ist es enorm von Vorteil, dass ich schon das 3. Mal in Düsseldorf bin. Das hat den Vorteil, dass ich mich größtenteils auskenne und falls nötig, mich auch allein zurechtfinden könnte. OK, Heike und ich haben mehr oder weniger die gleichen Interessen, so dass sich die Panels, zu denen wir wollen, so gut wie nie überschneiden. Sollte es aber mal so sein, dass Heike in ein anderes Panel will, als ich, würde das daher kein Problem mehr darstellen. Mittlerweile finde ich die Säle oder zumindest markante Treffpunkte allein wieder. Auch im Flughafen selbst finde ich mich schon recht gut zurecht.

Wie ich schon sagte, es war purer Fun. Und das ging am Mittwoch auch schon los. Was für ein Glück, dass Heike, Andreas und ich Star Trek Into Darkness schon am Mittwoch Abend gucken konnten. Ich liebe Vorpremieren. Übrigens, kannte jemand die 2 einsamen Persönchen im Kinosaal, die keine Fedcon-Tasche dabei hatten? Hat die wer auf die Fedcon hingewiesen? 🙂

Und wie jedes Jahr ist es auch diesmal so gewesen, man geht durch die Tür des Maritim und fühlt sich gleich zu Hause, endlich wieder Fedcon! 🙂

Garret Wang und Fergal, die Fedcon-Katze!

Und natürlich ist auch dieses Jahr Fergal, die Fed-Cat, unterwegs gewesen. Hier ist Garrett Wang, der MC, und Fergal, das Maskottchen, auf einem Bild gemeinsam zu sehen, so dass man mal mitbekommt, wie groß Fergal eigentlich ist. Mir tut die Person in dem Kostüm ja immer Leid, das muss sau heiß da drin sein!

Was auch sehr witzig war, war das Panel mit Robert Beltran, Commander Chakotay, und Ethan Philips, Neelix, von der Voyager-Crew.

Robert Beltran und Ethan Philips

Die beiden sind echt witzig. Übrigens, nun wissen wir auch den Vornamen von Chakotay, der ja in der Serie nie genannt wurde… Hm, nur, war das jetzt ein Scherz, oder ernst gemeint? Wer kann das bei dieser Con überhaupt noch sagen? 🙂 Nun, jedenfalls meinte jemand, der Vorname sei Seymour, wobei ich ja fast glaube, da guckt jemand zu viel Simpsons. 🙂

Das Panel mit Linda Park, die in Enterprise die Hoshi Sato spielt, war auch sehr nett.

Linda Park

Ich war schon fast so weit, zum Mikrofon zu laufen und zu fragen, ob sie denn auch im echten Leben so viel mit Sprachen zu tun hat, aber da hat mich wer erlöst und vorher die Frage gestellt. Gut, dann musste wenigstens nicht ich mir da einen zurechtformulieren. Zwar hatte ich die Frage im Kopf schon fertig, aber ich bin mir sicher, wenn ich dann am Mikro gestanden hätte, hätte ich alles wieder vergessen gehabt. Man stellt sich das immer so einfach vor, gehe zum Mikrofon und frag einfach. Aber man ist doch, schon beim vorformulieren, extrem nervös. Vor allem dann, wenn man seinen Englischkenntnissen nicht wirklich vertraut…

Wer mich sehr angenehm überrascht hat, war Patti Yasutake, die in The Next Generation die Schwester Ogava auf der Krankenstation spielt. Klar, ist quasi nur eine Nebenrolle, aber die haben oft die interessanteren Geschichten zu erzählen.

Patti Yasutake

Und genau so war es dann auch. Bei ihrem ersten Panel im Hauptsaal habe ich nur nebenbei zugehört, aber da wusste ich dann schon, zum zweiten Panel im kleineren Saal muss ich hin. Und daher stammt auch dieses Foto.

Was leider sehr schade ist, vom Kostümwettbewerb sind keine Fotos was geworden. Entweder waren diese unterbelichtet, überbelichtet, oder jemand stand direkt vor meiner Linse. Aber gerade gegen das letztere kann man ja kaum was unternehmen. Was die Belichtung betrifft, da verlasse ich mich nächstes Mal mehr auf die Automatik. Viele der Bilder in den Sälen habe ich manuell eingestellt.

Dieses Jahr, hatten jedenfalls Heike und ich den Eindruck, waren deutlich weniger Kostümierte unterwegs. Aber die, die da waren, waren super. Wollt ihr mal was wirklich witziges sehen?

Ein Alien im Vollkostüm, also auch mit Helm und so, trinkt mit Strohhalm aus Flasche

Heike hat gesagt, ich soll mal da hin zielen und abdrücken. Als sie mir dann sagte, was ich da fotografiert habe, konnte ich nicht mehr vor Lachen. Ich weiß gar nicht, ist das jetzt ein Alien aus dem Film, Aliens, oder was genau ist das? Wie auch immer, jetzt muss ich nur noch einen Darth Vader beim Essen erwischen! 🙂

Ach, und dieser kleine Kollege hier lief auch da so rum!

R2D2, der Astro-Droide aus Star Wars

Eine Gruppe Wookies war auch da unterwegs, aber wie gesagt, hab ja leider nicht unendlich Webspace.

Leider konnten wir nicht alle Panels sehen, einige der wirklich witzigen sind uns leider durch die Lappen gegangen. Aber man ist auch nur Mensch und einen Zeitumkehrer wie Harry Potter hatten wir nicht, obwohl wir den dringlichst gebraucht hätten! Aber dafür haben wir einiges nicht verpasst, wie z. B. die wirklich tollen Vorträge von Dr. Hubert Zitt, oder nessi als anmutige Waltelfe… 🙂

Das war ein spitzenmäßiges verlängertes Wochenende. Mehr kann man dazu echt nicht sagen. Zwar hatten einige Gäste abgesagt, auf die ich mich wirklich gefreut hatte, aber mit etwas Glück kommen die ja nächstes Jahr. Ich jedenfalls auch.