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Fedcon 22: Waaar sonst noch was? Ach ja…

Einige meiner Eindrücke über die Fedcon 22 habe ich ja schon hier geschrieben. Aber wie so oft gibt es eine Menge mehr Aspekte zu einer Sache. Klar, die Bilder, die Panels und das alles machen einen sehr großen Teil der Fedcon aus. Aber da ist noch so viel mehr:

Man kommt immer mal wieder mit Menschen und Aliens ins Gespräch, die man sonst nie kennengelernt hätte. Nehmen wir nur mal die Star Trek Into Darkness Vorpremiere. Wir hatten uns da längere Zeit mit einem schweizer Pärchen unterhalten. War sehr interessant. Oder am Donnerstag, im chinesischen Restaurant Bambusgarten, dort auch mit einer ganzen Gruppe von Leuten unterhalten, von denen ich größtenteils nicht mal die Namen weiß. Na und? 🙂 Würde ich im normalen Leben nie machen, aber irgendwie ist die Fedcon, und das alles darum herum, etwas anderes.

Wir haben auch Freunde wieder getroffen, die wir nur von der letzten Con oder anderen Cons her kennen. Keinen von denen, zumindest geht das mir so, kenne ich woanders her.

Es ist auch die Atmosphäre, was die Con ausmacht. Es ist voll, es wird gedrängelt, aber alle sind mehr oder weniger entspannt, und ich für meinen Teil laufe da immer durch wie ein 5 jähriges Kind, welches man in einen Gummibärchenladen gesetzt hat und gesagt hat, pass mal auf, wir sind mal für 2 Stunden weg, aber nix anfassen! Na, was glaubt ihr wohl, macht der Kamil genau dann? Natürlich, sich bedienen! Was denn sonst? Überall gibt es was zu sehen, hören und bestaunen, ob es Kostüme sind, Dinge in den Händlerräumen, oder einfach nur die Atmosphäre um einen herum.

Man kauft sich Foto-Session-Tickets und freut sich darüber, dass man was zum an die Wand hängen und rumzeigen hat. Was man aber stattdessen manchmal bekommt, ist ein Foto, und manchmal auch eine Geschichte dazu. Wie zum Beispiel hiermit:

Von links nach rechts, Robert O'Reilly, Heike, ich, J. G. Hertzler

Das Bild mit den Klingonen in voller Maske haben wir letztes Jahr auf der Fedcon gemacht. Wobei Heike hier als eine Art Katzenwesen, ich habe den Namen der Spezies leider vergessen, verkleidet ist, und ich habe eine Star Trek Uniform aus TNG an. Soweit, so gut, zunächst ist es erst mal nur ein Bild. Dieses Jahr waren die beiden wieder da. Wir kommen gerade vom Flughafen, über die Brücke zum Hotel, und Robert O’Reilly und J. G. Hertzler kommen uns entgegen. Er blickt uns an und Heike ist sich sicher, dass er uns erkannt hat.

Oder das hier:

Von links nach rechts, Heike, Casper Van Dien, ich

Auch hier, erst mal nur ein Bild. Aber es wird plötzlich viel mehr, wenn man auf Einlass zum Konzert wartet, Casper Van Dien an einem vorbei läuft und „Hi“ sagt. Vor allem, wenn man weiß, man war gemeint.

Oder das hier:

Von links nach rechts, Garrett Wang, ich, Heike, Robert Beltran, Ethan Philips

Oh, ja, fast hätte ich dieses Bild ruiniert! Kurz vor dem Foto waren wir noch im Panel mit den dreien. Und da kam auch die Sache mit den Vornamen für Chakotay und Neelix auf. Natürlich musste ich, Scherzkeks, der ich nun mal bin, die beiden mit ihren „neuen“ Vornamen ansprechen. Das hatte zur Folge, dass Garrett neben mir gegrinst hat, und ich mich genau in dem Moment zu ihm umgedreht habe, wo der Fotograf ausgelöst hat. Zum Glück wurde das Bild nochmal aufgenommen.

Keine dieser Geschichten kann man mit dem Ticket kaufen. Sie passieren dir, oder sie passieren dir nicht. Aber wenn sie dir passieren, und du hast außer buntem Papier noch eine Geschichte, macht es das um so wertvoller! Und das ist, abseits der Panels und Autogramme und Fotos und Merchandizing so ziemlich das, was für mich die Fedcon wirklich ausmacht.

Ich habe zwar mal für die Fotos bezahlt, aber ich hoffe ja immer noch, dass ich für die Veröffentlichung auf dem Blog nicht gevierteilt und zur Abschreckung auf der Fußgängerbrücke zwischen Flughafen und Maritim ausgestellt werde… 🙂 Urheberrechte sind ja kaum noch zu durchschauen.

Und ich sage es auch dieses Jahr gerne wieder: Der Shop der Fedcon mag grausig sein, im Sinne der Barrierefreiheit, aber die Veranstaltung an sich sucht ihres gleichen! Vorbildliche Behindertenbetreuung, nette Helfer, insgesamt ein sehr angenehmes Umfeld. Da kommt man gerne wieder.

So, und falls ich nichts wichtiges vergessen habe, war das jetzt alles. Ansonsten schreibe ich halt noch einen dritten Blogeintrag… 🙂

Fedcon 22: Die Conedy

Nein, das ist kein Schreibfehler, das ist wirklich so gemeint! Das waren 4 Tage Comedy auf der Con pur! Selten so viel gelacht! OK, zugegeben, das ist erst meine 3 1/2 Con, die Fedcon 19 ist nur als Halb zu werten. Da war ich nur ein Samstags-Tagesgast, um mal Con-Luft zu schnuppern und mich für die Fedcon 20 anzumelden.

Ich weiß auch, dass ich mit meinem Con-Bericht echt spät dran bin. Macht nix, letztes Jahr gab es ja gar keinen. Aber was soll ich jetzt noch schreiben, was nicht Dutzende vor mir geschrieben hätten? Statt also die Inhalte der Panels 1:1 nachzuerzählen, was sinnlos wäre wegen der Pointen, schildere ich mal nur so paar Eindrücke und zeige euch mal ein paar schöne Fotos, die ich dort gemacht habe.

Diesmal ist es echt schwer gewesen, paar gute Fotos für diesen Beitrag auszuwählen. Mit der neuen Kamera war die Ausbeute so hoch, dass ich am liebsten alle einstellen würde, aber da reicht mein Webspace nicht aus, fürchte ich. Fangen wir also hiermit an:

Startendes Flugzeug bei bedecktem Himmel

Was das Flugzeug mit der Fedcon zu tun hat, fragt ihr? Na, rein gar nix! 🙂 Außer vielleicht, dass ich Flugzeuge cool finde, die Fedcon im Maritim-Hotel am Düsseldorfer Flughafen stattfand und ich am Sonntag mir mal die Zeit genommen habe, auf die Aussichtsplattform zu gehen, um ein bisschen Flugzeugbilder zu machen. 🙂

Für mich als stark Sehbehinderten ist es enorm von Vorteil, dass ich schon das 3. Mal in Düsseldorf bin. Das hat den Vorteil, dass ich mich größtenteils auskenne und falls nötig, mich auch allein zurechtfinden könnte. OK, Heike und ich haben mehr oder weniger die gleichen Interessen, so dass sich die Panels, zu denen wir wollen, so gut wie nie überschneiden. Sollte es aber mal so sein, dass Heike in ein anderes Panel will, als ich, würde das daher kein Problem mehr darstellen. Mittlerweile finde ich die Säle oder zumindest markante Treffpunkte allein wieder. Auch im Flughafen selbst finde ich mich schon recht gut zurecht.

Wie ich schon sagte, es war purer Fun. Und das ging am Mittwoch auch schon los. Was für ein Glück, dass Heike, Andreas und ich Star Trek Into Darkness schon am Mittwoch Abend gucken konnten. Ich liebe Vorpremieren. Übrigens, kannte jemand die 2 einsamen Persönchen im Kinosaal, die keine Fedcon-Tasche dabei hatten? Hat die wer auf die Fedcon hingewiesen? 🙂

Und wie jedes Jahr ist es auch diesmal so gewesen, man geht durch die Tür des Maritim und fühlt sich gleich zu Hause, endlich wieder Fedcon! 🙂

Garret Wang und Fergal, die Fedcon-Katze!

Und natürlich ist auch dieses Jahr Fergal, die Fed-Cat, unterwegs gewesen. Hier ist Garrett Wang, der MC, und Fergal, das Maskottchen, auf einem Bild gemeinsam zu sehen, so dass man mal mitbekommt, wie groß Fergal eigentlich ist. Mir tut die Person in dem Kostüm ja immer Leid, das muss sau heiß da drin sein!

Was auch sehr witzig war, war das Panel mit Robert Beltran, Commander Chakotay, und Ethan Philips, Neelix, von der Voyager-Crew.

Robert Beltran und Ethan Philips

Die beiden sind echt witzig. Übrigens, nun wissen wir auch den Vornamen von Chakotay, der ja in der Serie nie genannt wurde… Hm, nur, war das jetzt ein Scherz, oder ernst gemeint? Wer kann das bei dieser Con überhaupt noch sagen? 🙂 Nun, jedenfalls meinte jemand, der Vorname sei Seymour, wobei ich ja fast glaube, da guckt jemand zu viel Simpsons. 🙂

Das Panel mit Linda Park, die in Enterprise die Hoshi Sato spielt, war auch sehr nett.

Linda Park

Ich war schon fast so weit, zum Mikrofon zu laufen und zu fragen, ob sie denn auch im echten Leben so viel mit Sprachen zu tun hat, aber da hat mich wer erlöst und vorher die Frage gestellt. Gut, dann musste wenigstens nicht ich mir da einen zurechtformulieren. Zwar hatte ich die Frage im Kopf schon fertig, aber ich bin mir sicher, wenn ich dann am Mikro gestanden hätte, hätte ich alles wieder vergessen gehabt. Man stellt sich das immer so einfach vor, gehe zum Mikrofon und frag einfach. Aber man ist doch, schon beim vorformulieren, extrem nervös. Vor allem dann, wenn man seinen Englischkenntnissen nicht wirklich vertraut…

Wer mich sehr angenehm überrascht hat, war Patti Yasutake, die in The Next Generation die Schwester Ogava auf der Krankenstation spielt. Klar, ist quasi nur eine Nebenrolle, aber die haben oft die interessanteren Geschichten zu erzählen.

Patti Yasutake

Und genau so war es dann auch. Bei ihrem ersten Panel im Hauptsaal habe ich nur nebenbei zugehört, aber da wusste ich dann schon, zum zweiten Panel im kleineren Saal muss ich hin. Und daher stammt auch dieses Foto.

Was leider sehr schade ist, vom Kostümwettbewerb sind keine Fotos was geworden. Entweder waren diese unterbelichtet, überbelichtet, oder jemand stand direkt vor meiner Linse. Aber gerade gegen das letztere kann man ja kaum was unternehmen. Was die Belichtung betrifft, da verlasse ich mich nächstes Mal mehr auf die Automatik. Viele der Bilder in den Sälen habe ich manuell eingestellt.

Dieses Jahr, hatten jedenfalls Heike und ich den Eindruck, waren deutlich weniger Kostümierte unterwegs. Aber die, die da waren, waren super. Wollt ihr mal was wirklich witziges sehen?

Ein Alien im Vollkostüm, also auch mit Helm und so, trinkt mit Strohhalm aus Flasche

Heike hat gesagt, ich soll mal da hin zielen und abdrücken. Als sie mir dann sagte, was ich da fotografiert habe, konnte ich nicht mehr vor Lachen. Ich weiß gar nicht, ist das jetzt ein Alien aus dem Film, Aliens, oder was genau ist das? Wie auch immer, jetzt muss ich nur noch einen Darth Vader beim Essen erwischen! 🙂

Ach, und dieser kleine Kollege hier lief auch da so rum!

R2D2, der Astro-Droide aus Star Wars

Eine Gruppe Wookies war auch da unterwegs, aber wie gesagt, hab ja leider nicht unendlich Webspace.

Leider konnten wir nicht alle Panels sehen, einige der wirklich witzigen sind uns leider durch die Lappen gegangen. Aber man ist auch nur Mensch und einen Zeitumkehrer wie Harry Potter hatten wir nicht, obwohl wir den dringlichst gebraucht hätten! Aber dafür haben wir einiges nicht verpasst, wie z. B. die wirklich tollen Vorträge von Dr. Hubert Zitt, oder nessi als anmutige Waltelfe… 🙂

Das war ein spitzenmäßiges verlängertes Wochenende. Mehr kann man dazu echt nicht sagen. Zwar hatten einige Gäste abgesagt, auf die ich mich wirklich gefreut hatte, aber mit etwas Glück kommen die ja nächstes Jahr. Ich jedenfalls auch.

Star Wars The Old Republic – Start auf Raten

Ist das jetzt ein Marketing-Trick, oder tatsächlich nur ein Server-Lasttest? Jedenfalls wird Star Wars The Old Republic nur in Limitierter Auflage starten, um die Serverbelastung zu testen.

Star Wars: The Old Republic – zum Start limitierte Spielerzahl

Gegenüber dem Spiele-Entwickler-Magazin Gamasutra äußerten sich Mitarbeiter von BioWare und Publisher Electronic Arts über eine begrenzte Anzahl von Vorverkaufskopien. Demnach versucht man, mit einer eingeschränkten Spielerzahl zunächst die Server auf Stabilität zu testen und mögliche Fehler zu beheben. Erst später soll es dann eine unbegrenzte Anzahl an Spielern geben.

Star Wars in 3D

Bald ist es wieder so weit, Star Wars kommt wieder in die Kinos. Und diesmal als 3D. Alle 6 Episoden werden derzeit stereoskopisch überarbeitet.

Macht dreidimensional – Star Wars kommt in 3D ins Kino

Es gibt einen Grund, wieder einmal Star Wars im Kino anzugucken: Lucasfilm kündigt an, dass alle sechs Episoden nach und nach stereoskopisch nachbearbeitet ins Kino kommen. Bis die Lichtschwerter in 3D auf der Leinwand flimmern, ist aber noch viel Jedi-Geduld gefragt.

Star Wars auf Blu-ray

Im herbst 2011 wird es alle 6 Filme der Star Wars Saga in einer box auf blu-ray geben!

Star Wars komplett – Luke Skywalker, Darth Vader und Yoda kommen auf Blu-ray

Im Herbst 2011 will George Lucas alle sechs Star-Wars-Filme auf Blu-ray veröffentlichen. Dann sollen die Filme in einer Box auf den Markt kommen. Darauf wird es eine bisher nicht bekannte Deleted Scene aus der Rückkehr der Jedi-Ritter zu sehen geben.

Star Wars: The Old Republic

Noch so eines von den Spielen, was ich ja mal gerne testen möchte, wenn ich denn mal die Zeit finde … 🙁 Möge die Macht mit den Testern sein!

Star Wars – Test von The Old Republic fängt an

Das Wort Beta vermeiden Bioware und Lucas Arts, trotzdem können die ersten Spieler, die sich vorab als Sternenkrieger angemeldet haben, jetzt die Macht verwenden – und den Entwicklern Feedback über The Old Republic geben. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

FedCon 19: noch ein Bericht….

Ich war die vollen drei Tage auf der FedCon.

Am Donnerstag fand das obligatorische Vortreffen statt, das dieses Jahr mit einigen Schwierigkeiten verbunden war. Es wurden 43 Plätze reserviert, aber irgendwie vergessen mitzuteilen, auf welchen Namen, so dass am Donnerstag letztlich doch jeder saß, wo er wollte…

Ganz nebenbei erfuhr man dann, dass die FedCon 2011 in Düsseldorf stattfindet. Das Maritim dort soll großzügiger sein, selbst der kleinste Saal muss dort größer sein als der kleinste Saal hier.

Am Freitag war schon volles Programm… u. a. gab es zwei neue Fanfilme der „ST-New Voyages“-Reihe zu bewundern. Im Anschluss daran war James Cawley zu Gast, der in der Serie den Captain Kirk spielt. Wusstet ihr, dass die Fanserie aus eigenen Mitteln finanziert wird? Paramount hat Einnahmen nämlich nicht erlaubt, weil das Geld ginge ja dann an Paramount. Es wurden in mühevoller Arbeit die Sets erstellt und jedes Jahr kommen etwa 500 Leute aus aller Welt zusammen, um den nächsten Film zu drehen.

Ganze sechs Jahre läuft die Sache schon und Cawley hat noch einige Jahre vor, er erklärte auch, dass er die Serie so beenden möchte, dass sie am ersten Kinofilm anknüpft. Für ihn ist die Frage: wieso gehen Kirk, Spock und McCoy getrennte Wege? Wieso zerbricht das Band, wie es in ST I deutlich wird? Man darf gespannt sein.

Cawley erzählte auch u. a. , wie er an Walter Koenig kam, der eine Gastrolle in der Serie als alternder Chekov hatte. Koenig brachte viel Emotion ans Set und bewies, wie sehr er noch Chekov ist. Als er zum Abschluss sich auf der Brücke an „seinem“ Platz hinsetzte, kreuzte er unbewusst die Beine- wie er dies in TOS getan hatte. Es war ein wundervoller Moment…:)

Später hatte ich dann das Panel von Manu Intiraymi (Icheb), der das zweite Mal in Deutschland ist. Man merkte deutlich, dass der kleine „Borg-Boy“ (was Manu überhaupt nicht gerne hört…) aus den Kinderschuhen gewachsen ist. So stellte er ein eigenes Filmprojekt vor, in dem es auf humoristische Weise um Krieg der Pizzalieferanten geht und erläuterte auch, dass er eine eigene Produktionsfirma hat.

Suzie Plakson kam zum Panel zu spät und so unterhielt Ed Wasser (Mr. Morden aus B5), der dieses Jahr den Ersatzmoderator für Marc B. Lee spielte, die Leute ca. 20 Minuten alleine. Im Übrigen möchte ich betonen, dass ich finde, dass Ed trotz einiger Pannen einen sehr guten Job gemacht hat und immer relaxt wirkte für einen „Frischling“.

Suzie Plakson erzählte, dass sie seit ST eher weniger Rollen gehabt hätte, ihre letzte wäre in „How I meet your mother“ gewesen. Dafür konzentriere sie sich mehr auf das Theater. Von Plakson hört man eher weniger, sie sagte auch, dass es  nicht mehr so leicht sei, Rollen zu finden. Dafür hielt sie einen ausführlichen Vortrag über die Vorteile von Yoga.

Später hatte ich noch Kandyse McClure und Luciana Carro im Panel, von diesen Panels habe ich nicht mehr viel im Kopf, weil sie sehr Battlestar-Galactica-spezifisch waren.

Nach der Opening kam Terry Farell als Höhepunkt des Abends. Farell erzählte von ihren Kindern und ihrer Zeit als Mutter und dass sie sich darauf konzentriere, eine gute Hausfrau zu sein. Insgesamt hatte sie naturgemäß weniger zu erzähle, allerdings gab es ein paar nette Gimmicks zu Maske und Set von Deep Space Nine.

Von den Panels am Samstag hat Kamil ja schon erzählt, ich hatte Samstag abend noch Tahmoh Penikett von BSG im Panel, auch hier habe ich leider wenig behalten können.

Ich bin dann Sonntag gefahren, ohne noch einmal auf der FedCon gewesen zu sein, was ich angesichts des Weinkrampfs von Farell auf der Bühne bei der Closing hätte besser tun sollen..:)

Im Nachfolgenden gibts noch ein paar hübsche Bilder zum Guggen:

Ein paar Aliens im Entreebereich des Hotels
Bild von Fans
Der Walker von der Seite
Walker I
Und der Walker mal von vorne mit Herrchen...
Walker II

Kleine Anmerkung: da stecken tatsächlich zwei Menschen drin, die den Walker bewegen…war wohl mindestens ein Jahr Arbeit, wie man gehört hat…hat sich aber gelohnt, gell?

Und praktisch: wenn man dem Walker ins Hotel gefolgt ist (für den übrigens beide Türflügel öffnen musste, sonst wäre er stecken geblieben), hatte man hinter ihm gehend eine herrliche freie Schneise zum Gehen…:)

Der Walker mit Herrchen sitzend
Walker III

„Mach sitz! Braver Walker!“

Der Walker hat keine Lust zum Sitzen...
Walker IV

Der Walker stehend…übrigens sieht man nun sehr gut die beiden Beine. Die zwei Männer im Kostüm stehen auf Stelzen, das ist der „Huf“, den ihr am unteren Ende seht. Insgesamt eine Sache, die gut getimt sein muss, sonst kippt der Walker nämlich um…und wenn dann Fans in seiner Nähe sind, ist das extrem schlecht…

Impressionen vor dem Hotel
Fans II

Einmal ein paar Eindrücke vor dem Hotel – die Herrschaften im Vordergrund sind übrigens meine Freunde vom örtlichen Trekdinner…*Gruß*

Avatar-Alien
Na´vi

Hier seht ihr einen der Gewinner des Kostümwettbewerbs. Es gab eine Avatar-Aktion auf der Con, man konnte u. a. Preise gewinnen, sich von Profis nur im Gesicht als Avatar-Alien schminken lassen oder Ganzkörperpainting betreiben. Es gab auch eine entsprechendes weibliches Ponton, das natürlich gleich mit gewonnen hat.

Die Diva aus "Fifth Elements"
Diva

Und hier…leider aufgrund meines Sitzplatzes etwas weit weg, noch eine Gewinnern des Kostümwettbewerbs…die Diva aus „Das fünfte Element“.

Alles in allem eine gelungene Con- und nächstes Jahr gibts vier Tage Programm in Düsseldorf. Düsseldorf, nimm dich in acht- de Aliens komme!

Fedcon 19: Meine Eindrücke

Wenn ein Muslim nach Mekka pilgert, also zur Haddsch war, darf er seinem Namen ein Haddshi voranstellen. Was aber macht ein Star Trek Fan, wenn er zu seinem „Mekka“ gepilgert ist? 🙂 Ich bin gepilgert, und ich werde euch hier darüber berichten.

OK, als jemand, der mit einer Tageskarte rein will, muss man natürlich früh aufstehen, das war in meinem Falle um 05:00 Uhr! Dann übersieht mich fast noch der blöde Bus und fährt fast weiter. OK, er hat mich mitgenommen und den Zug hab ich auch noch erwischt. In Bad Godesberg angekommen, habe ich mich mit Heike getroffen und bin dann zum Maritim gefahren.

Blick auf das maritim Hotel Bad Godesberg
Maritim Hotel Bad Godesberg

Da ist es, der Tempel des SF-Fans, das, wo jeder mal hinpilgern sollte, das Maritim Hotel Bad Godesberg!

Der eintritt war schnell erledigt, und wir haben es tatsächlich noch rechtzeitig zum ersten Panel um 10:00 Uhr geschafft.

Bedauerlicherweise habe ich es leider nicht geschafft, ein Foto von Ed Wasser zu machen. Da waren die Scheinwerfer zu hell. Aber, seine Stimme, die ist unverwechselbar! Wenn er jetzt noch gefragt hätte, „what do you want“, hätte man Mr. Morden vor sich gesehen und hätte links und rechts von ihm die Schatten erwartet … 🙂

Und was das tolle ist, ich hatte ja gar keine Ahnung, in was für ein Panel ich da reingestolpert bin! Und dann kommt er auf die Bühne! Gordon Michael Woolvett, oder auch bekannt als Harper, der Ingenieur der Andromeda!

Harper mit Saaleindruck
Harper 1

Er präsentierte sich als wirklich netter Mann, der auch viel von den Hintergründen erklärt hat. Vor allem aber fand ich natürlich interessant, dass er von den Streichen, die sie sich immer gegenseitig gespielt haben, erzählt hatte.

Harper rechts mit großer Leinwand links
Harper 2

Interessant fand ich auch, dass sich ein paar der Schauspieler auch vorher schon kannten, durch Fernsehshows oder dergleichen, und dann alle am Ende auf der Andromeda waren. So hat er mit Lexia eine Fernsehshow in Kanada moderiert. Das war in den frühen 90ern.

Harper auf Bühne mit Eindruck vom großen Fedcon-Saal
Harper 3

Was mir halt besonders gut gefallen hat, war seine freundliche Art, mit den Fans umzugehen und die Fragen zu beantworten. Aber, und das merkte man ihm auch an, er ist halt Harper, dazu gehört halt auch der Humor! 🙂

Als nächstes kam dann Seska, also Martha Hackett, auf die Bühne!

Seska mit großem Saal
Seska 1

Auch hier muss man sagen, sehr freundliche Person. Man erwartet von einem eigentlich bösen Charakter ja irgendwie innerlich, dass er auch wirklich so ist, aber ganz und gar nicht!

Seska groß auf Bühne
Seska 2

Vor allem die Episode, wo sie in Voyager ja angeblich das Kind von Chakotay bekommt, fand ich interessant. Sie war nämlich tatsächlich schwanger. Sie erzählte dann halt noch ein wenig darüber, wie sie das mit dem Kind noch gemanaged hatte.

Was ich nicht wusste, aber ein paar andere Fans schon, sie singt auch. Und sie hat uns den Gefallen getan, etwas zum besten zu geben! Die Frau hat eine wahnsinnig gute Stimme! Davon hätte ich gerne noch mehr gehört.

Seska singt
Seska 3

Als nächstes betrat Ba’al, also Cliff Simon, die Bühne!

Ba'al auf Leinwand
Ba'al 1

Nachdem er eine Menge Witze über seine ganz vielen Ba’als gemacht hatte, hat er ebenfalls viele Fragen der Fans beantwortet. Ein Projekt, welches er in Zukunft in Angriff nehmen will, stellte er ebenfalls dem Publikum vor und freute sich über Feedback.

Ba'al sitzend, leicht verwackelt
Ba'al 2

Zur Freude des Publikums erzählte auch er von den Streichen und Scherzen, die sich die Crew immer mal wieder gespielt hat. Auch z. B., wie Richard Dean Anderson und er sich verstanden haben! 🙂

Erstens war da mein Handyakku so gut wie leer, und zweitens mein Magen auch! Denn wir hatten bereits 13:00 Uhr. Also, erst mal was essen. Aber eins sag ich euch, das nächste mal nehme ich eine vernünftige Kamera mit jede Menge Ersatzbatterien mit!

Der Rest des Tages war auch sehr sehr interessant. Es gab einige Aliens zu sehen. Storm Troopers liefen da rum, ein Alien aus dem gleichnamigen Film, vollständig geschminkte Na’vi, Klingonen, jede Menge Starfleet Offiziere, Jabba the Hutt und besagter imperialer Walker. Nur zu schade, dass es so keine Bilder mehr gibt. Nur vom Walker haben wir noch Fotos, aber die wohnen noch in Heikes kamera, da müssen wir die erst rauskopieren! Kommen aber auch noch, ist nämlich unheimlich toll gemacht, das Teil.

Als Fazit kann ich nur eines sagen: NOCHMAL! Wer nicht hingeht, hat selbst schuld! Mein Ticket für nächstes Jahr habe ich schon bezahlt, jetzt hab ich ein Jahr Zeit, für das Hotelzimmer zu sparen. Aber das muss ich wieder haben, das war einfach nur zu cool! Und selbstverständlich berichte ich auch von dort wieder. Die Fedcon 20 wird nämlich 4, statt nur 3 Tage lang sein und in Düsseldorf stattfinden.

Ich hoffe, ich konnte euch vermitteln, was für einen grandiosen Tag ich hatte. vielleicht überlegt es sich der eine oder andere ja noch, dann sehen wir uns in Düsseldorf!