Noch ein paar Worte zum Elfenprinzen

„Die Tragödie der Wissenschaft ist die Annahme ihrer Unfehlbarkeit. Gäbe es einen Stern für jede wissenschaftliche Erkenntnis, die widerlegt wurde, der Himmel wäre nicht groß genug!“

So, oder so ähnlich, beginnt das Musical. Und über die Story hat Heike ja schon berichtet. Aber ich hab da doch noch die eine oder andere Anmerkung … 🙂

Der Professor der Archäologie klang sehr verdächtig nach Marcel Reich-Ranicki. 🙂 und dann das „… Fakten, Fakten, Fakten…“ nun, ratet selbst, wonach das klingen könnte… 🙂 Und der Spruch im dritten Akt: „Wir haben einen Kobold, und wir werden ihn benutzen…“ durfte natürlich auch nicht fehlen. 🙂 Man sieht also, das Ganze war auch mit viel Humor gemacht.

Die Musik war eine wahre Vielfalt an Stilrichtungen. Mal klang es so, wie man sich irische Musik halt so vorstellt, mal eher nach Techno mit irischen Elementen, mal hart und Rockig, manchmal sogar ein bisschen wie Rammstein… 🙂 Man verzeihe mir den Vergleich, aber Musikstil und Stimme passten da einfach mal dazu… 🙂

Von der grünen Insel nach Palästina, von dort nach Indien und dort gegen den Priester der Göttin Kali kämpfen sollten die Helden. Die Musik passte natürlich zu jedem Abschnitt der Reise.

Alles in allem war es eine recht einfache, aber dennoch fesselnd inszenierte Geschichte. Ich werde in jedem Falle zusehen, ob ich von dem vorherigen Musical, „Finigan und der Kobold“, DVDs finde. Das möchte ich schon gerne auch noch sehen. Und wenn G. O. D. wieder mal so ein Musical veranstalten, bin ich auf jeden Fall dabei!