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Massemonster in der Nachbarschaft

Oh, endlich wieder mal was zum Bloggen! Hat ja jetzt länger nix interessantes gegeben.

Wissenschaftler haben jetzt zwei schwarze Löcher mit einer Masse von 10 Milliarden Sonnenmassen im Zentrum einer Galaxie gefunden. Unsere Milchstraße hat zwar auch so ein Massemonster, aber im Vergleich dazu ist unseres geradezu winzig! Aber keine Sorge, die tun uns nix… 🙂

Rekord im All – Astronomen finden superschwere Schwarze Löcher

Zehn Milliarden Mal so schwer wie unsere Sonne sind zwei Giganten, die Astronomen jetzt im Kosmos aufgespürt haben. Die beiden Massemonster sind die gewaltigsten Schwarzen Löcher, die Forscher jemals mit direkten Messungen bestimmen konnten. Und sie liegen in unserer Nachbarschaft.

Kosmischer „Säugling“

Und das meine ich wörtlich! Es geht immerhin um ein schwarzes Loch, um das jüngste bekannte, um genau zu sein. Gerade mal 30 Jahre alt, im kosmischen Rahmen ist das nicht mal eine Nanosekunde!

Astronomischer Rekord – Teleskop entdeckt bisher jüngstes Schwarzes Loch

Wie entstehen Schwarze Löcher? Astronomen haben jetzt einen einzigartigen Blick in die Kinderstube eines Schwerkraftmonsters erhascht. Sie konnten beobachten, wie es um einen finsteren Riesen bestellt ist, der erst 30 Jahre zuvor aus den Überresten einer Supernova entstanden war.

Ein schwarzes Loch, das gern ein Magnetar sein wollte

Neutronensterne, so muss sich dieser Stern das gedacht haben, gibt es eine Menge, und er wollte unbedingt anders sein… 🙂 Denkt’s, macht booom, und wird zum Magnetar. Und? Tja, das Dumme ist nur, aufgrund seiner Masse, die man errechnet hatte, hätte er eigentlich zu einem schwarzen Loch kollabieren müssen. Denn Sterne mit einer Masse von 30 Sonnenmassen aufwärts sollten eigentlich zu schwarzen Löchern werden. Dieser Stern muss daher entweder viel Masse verloren haben, noch bevor er zur Nova wurde, oder die Theorie über schwarze Löcher muss überdacht werden…

Monster-Magnet stellt Theorie der Schwarzen Löcher in Frage

Besonders massereiche Sterne kollabieren am Ende ihres Lebens zu einem Schwarzen Loch – eigentlich. Doch nun haben Astronomen eine Beobachtung gemacht, die dieser Annahme eklatant widerspricht.

Magnetare sind übrigens eine etwas andere Art von Neutronensternen. Sie haben ein extrem starkes Magnetfeld, dieser hier bis zu eine Billiarde mal stärker, als das Magnetfeld der Erde. Also wer da mit seinem Schlüsselbund zu nahe kommt… 🙂

Ein kosmisches Märchen

Erinnert ihr euch an den Galaxis-Flüchtling, ist ja nicht so lang her die Meldung? 🙂 Nun, er konnte einem schwarzen Loch entkommen, seine beiden Geschwister jedenfalls nicht. Und so zieht das tapfere Sternlein hinaus in die Tiefen des Alls… 🙂

Astronomie – Schnellläufer entkommt Schwarzem Loch

Es war einmal ein Stern, der hatte zwei Geschwister, die im gleichen Alter waren wie er selbst. Bei ihrem Flug durch die Milchstraße umkreisten sich die Drillinge munter. Dann aber kamen sie in die Nähe eines unsichtbaren Monsters. Es ergriff die drei Sternlein und riss ihre kleine Gruppe auseinander. Zwei davon schleuderte es hinaus in ein lichtloses Dunkel. Die beiden kamen sich näher, umschlangen sich ängstlich in einem immer engeren Tanz, bis sie schließlich miteinander verschmolzen. Nun zog nur noch ein einsamer Stern durch die Weiten des Universums.

*schnief*

Das Hänne-Ei-Problem

Bisher dachte man immer, Galaxien entstehen, Sterne beenden ihr Leben und werden zu schwarzen Löchern. Was aber ist, wenn schwarze Löcher zuerst entstehen, und dadurch die Galaxienbildung erst ermöglichen, weil sie ein Schwerkraftzentrum bieten, um das sich die Galaxie gruppieren kann?

Was war zuerst da?

Im jungen Universum waberte eine dichte Wolke aus kaltem Gas durch den Raum. Ein Beobachter hätte sie nur als nachtschwarze Kontur im dunklen All gesehen. Plötzlich schoss ein dünner Materiestrahl wie aus dem Nichts in ihre Richtung. Er bohrt sich in die Wolke und schob dabei ihre Materie zusammen. In dem nun verdichteten Gas setzte wie ein Feuersturm eine Phase explosiver Sternentstehung ein. In kurzer Zeit wurde aus dem strukturlosen Gasnebel eine ausgewachsene Galaxie, wie sie im frühen Kosmos zu Abertausenden zu beobachten sind.

Stern umkreist schwarzes Loch

Das Very Large Teleskope hat einen Stern mit der 20fachen Masse unserer Sonne entdeckt, welche um ein schwarzes Loch kreist. Einst wird er selbst zum selbigen, und dann werden irgendwann diese beiden schwarzen Löcher zusammenstoßen.

Todestanz im All

Europäische Astronomen haben ein riesiges schwarzes Loch entdeckt, um das ein gigantischer Stern jagt. Er ist 20-mal größer als die Sonne und wird bald in einer Supernova-Explosion verglühen.

Kosmischer Baukasten

Wenn man keine hat, baut man sie sich eben! 🙂

Entstehung von Galaxien: Schwarzes Loch erschafft sich seine Heimat selbst

Lange Zeit gab ein scheinbar heimatloses Schwarzes Loch der Wissenschaft Rätsel auf – jetzt haben Astronomen es geknackt: Hinter einem Staubschleier haben sie überraschenderweise eine Nachbargalaxie entdeckt. Offenbar bauen sich Schwarze Löcher ihre Heimatgalaxien selbst zusammen.

Um sie dann hinterher wieder zu verschlingen? 🙂